Der Countdown läuft!

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Im Büro der Freienvertretung im Fernsehzentrum des RBB gibt es noch viel zu tun.  Die letzten Vorbereitungen für den ARD-Freienkongress müssen erledigt werden. Während Christoph Hölscher als gewählter Freienvertreter des Rundfunk Berlin-Brandenburg aus Potsdam damit beschäftigt ist, letzte Mailings zu formulieren, nimmt DSC_0196Jaqueline Moczygemba im Sekretariat Anmeldungen an. Sie prüft Listen und bereitet Namensschilder vor. „Das ist wichtig,  damit aus dem Kongress ein richtiges Netzwerktreffen wird“, sagt Hölscher. „Wir wollen, dass sich die Kollegen auch untereinander kennenlernen und darüber austauschen, was sie wirklich bewegt“, fügt er hinzu. Am Freitag ist Premiere: Zum ersten Mal in der Geschichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gibt es einen bundesweiten Kongress für freie Mitarbeiter von ARD, ZDF und Deutschlandradio. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg ist Gastgeber für das Treffen, zu dem sich bereits über einhundertfünfzig Kollegen aus der Branche aus ganz Deutschland angemeldet. Zahlreiche Fragen sollen am Freitag und Samstag auf den Podien in den Studios des Fernsehzentrums der Berliner Masurenallee diskutiert und geklärt werden. Hierzu haben die Organisatoren nicht nur Fachleute rund um die Themen Arbeitsrecht, Altersversorgung und Urheberrecht eingeladen.

In Podiumsdiskussionen, Workshops und verschiedenen Informationsveranstaltungen soll die Situation der freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlich-rechtlichen Rundfunk beleuchtet werden. Im Vordergrund stehen dabei, neben Fragen des Arbeitsrechts, die sich verändernde Funktion der Freien in den Sendern und im Programm sowie die reibungslose Zusammenarbeit mit den festangestellten Kolleginnen und Kollegen. Die Möglichkeiten einer effektiven Interessenvertretung sind ebenso von Bedeutung, wie Service- und Beratungsangebote zu Altersvorsorge, Urheberrechts- oder Versicherungsfragen.

Die Postfächer der Freienvertretung sind gut gefüllt mit Anfragen zu diesen und weiteren Themen.

DSC_0199 Kopie 2Schließlich wünschen sich alle, dass der Kongress ein Erfolg wird. Geplant sind zukünftig jährliche Treffen. Der Austausch unter den freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nimmt dabei einen großen Raum ein. Am Ende des ersten Kongresses soll eine Resolution stehen.

„Respekt und Rechte für Freie!“